Zeichen Safety First

Stop Schild in Mexico, für die Sicherheit der TaucherAuf dieser Seite werden wir ein bisschen detaillierter erklären, welche Anforderungen Taucher, Guide und Tauchplatz erfüllen müssen, um sicheres Cenotentauchen möglich zu machen. Mach Dir keine Sorgen, es muss nicht alles auf dieser Seite auswendig gelernt werden, dies ist unser Job als Guides! Selbstverständlich werden wir vor jedem Cenotentauchgang ein ausführliches Tauchplatzbriefing durchführen, um die Taucher über den jeweiligen Tauchplatz und dessen Besonderheiten zu informieren. So stellen wir sicher, dass jeder Taucher die Informationen erhält, die für den Tauchgang notwendig sind.

Vielleicht bist Du auf unser Seite gestoßen, weil Du neugierig bist, was Cenotentauchen bedeutet? Oder Du bist Dir noch nicht ganz sicher ob Cenotentauchen etwas für Dich ist? Diese Seite soll aufzeigen, dass Cenotentauchen immer noch tauchen ist wie Du es bereits kennst. Allerdings müssen wir lernen und respektieren, wie wir uns in einer überdachten Umgebung verhalten müssen. Das Befolgen dieser Regeln und Richtlinien ist wichtig, um ein unvergessliches und sicheres Taucherlebniss gewährleisten zu können.

Darstellung einer Tauchgruppe in einer Caverne

Dieses Bild zeigt, wie wir in einer Cenote tauchen. Die maximale Anzahl an Tauchern pro Guide ist 4. Der Guide taucht immer an der Spitze der Gruppe und folgt der permanenten Führungsleine. Die Taucher folgen dem Tauchguide während des gesamten Tauchgangs in einer Zugformation, wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Der Abstand innerhalb der einzelnen Taucher darf nicht mehr als 2m/6ft betragen. Es muss sichergestellt sein, dass der Guide jederzeit alle Taucher sehen kann.

Die Drittelregel visuell dargestellt

Die Drittelregel: wir nutzten die Drittelregel, um unseren Luftverbrauch in einer überdachten Umgebung zu kalkulieren. Wovon das erste Drittel gebraucht wird um in die Caverne hinein zu tauchen, das zweite Drittel um wieder aus der Caverne heraus zu tauchen. Das dritte und somit letzte Drittel wird aufgespart und ist nur für Notfälle da. Nach einem erfolgreichen Cenotentauchgang hat also jeder Taucher noch mindestens ein Drittel seiner Tankfüllung übrig.

Dinge die wir nicht brauchen – Dinge die wir nicht tun

Ein guter trimm ist von Vorteil auf einer Cavernentour in Mexiko

Hier sieht man die angestrebte Körperhaltung eines Cenotentauchers. Wir achten auf eine möglichst horizontale Körperhaltung und verwenden den Frogkick (Froschbeinschlag) als Flossentechnik. Der Frogkick zusammen mit einer horizontalen Körperhaltung hilft uns, so wenig Sediment wie möglich aufzuwirbeln, da uns dies die Sicht verderben könnte. Ganz im Allgemeinen ist der Frogkick die modere Art und Weise, sich unter Wasser fortbewegen und wir empfehlen allen Tauchern, diese Flossenschlagtechnik zu erlernen. Falls Du noch nie von diesen Techniken gehört hast, wird Dir dein Guide gerne mit ein paar Tipps und Tricks behilflich sein. Ebenfalls achten wir darauf, dass Deine ersten Cenotentauchgänge an Tauchplätzen stattfinden, die einfach zu betauchen aber nicht minder schön sind.

Kein Schnorchel notwendig während dem Cavernentauchen

Kein Schnorchel: ein Schnorchel ist in einer überdachten Umgebung nicht notwendig, da kein direkter Zugang zur Oberfläche besteht. Zudem stellt er eine Gefahr dar, hängen zu bleiben.

Keine Messer mitführen beim Cenoten Tauchen in Playa del Carmen

Keine Messer: so wird sichergestellt, nicht in einer Kurzschlussreaktion die falschen Dinge zu zerschneiden, wie z.B. die permanente Führungsleine oder Equipment.

Keine Handschuhe anziehen für das Cavernentauchen

Keine Handschuhe: bei einer Wassertemperatur von ca. 25°Celsius/77°Fahrenheit sind keine Handschuhe nötig. Ebenfalls verleiten sie leider viele Taucher zum Berühren zerbrechlicher Dinge.

Bitte keine Zeichnungen in Sediment oder Schnitzereien an Stalaktiten

Keine Gravierungen, Zeichnungen oder Handabdrücke. Wir tauchen in einer Umgebung, die vielen Leuten heilig ist. Um dies zu respektieren und um die Umgebung zu schützen, ist es per Gesetz verboten Gravierungen, Zeichnungen oder Handabdrücke an Dekorationen oder im Sediment zu hinterlassen.

Bitte keine Höhlendekorationen berühren

Kein Anfassen, Berühren oder Abbrechen von Objekten. Wir tauchen in einer extrem alten, historischen Umgebung, in der Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnaten so gut wie nur möglich geschützt werden müssen. Dekorationen, welche sich Unterwasser befinden, wachsen nicht mehr und werden so, falls sie zerstört werden, nie wieder nachwachsen.

Stromlinienförmig tauchen ist definitiv ein Vorteil beim Cenote Tauchen in Playa del Carmen

Vor jedem Tauchgang wird ein sogenannter Im-Wasser-Check durchgeführt. Dabei wird darauf geachtet das sämtliche Gegenstände, die wir zum Tauchen benötigen richtig und gut befestigt sind. Wir möchten so stromlinienförmig wie möglich sein, um sicherzustellen, dass nichts irgendwo hängenbleiben kann.

Anforderung an eine Cenote
  • Es muss eine natürliche Tageslichtquelle vorhanden sein.
  • Innerhalb von 60m/200ft muss ein Ort sein, an dem die Taucher die Möglichkeit haben Luft zu atmen und die Caverne zu verlassen.
  • Es gibt keine Engstellen, was bedeutet, dass sichergestellt ist, dass zu jedem Moment des Tauchganges zwei Taucher ungehindert nebeneinander passieren können.
Anforderungen an den Taucher
  • Cenotentauchen eignet sich für jeden Taucher, der eine PADI® Open Water Diver Brevetierung, äquivalent oder höher besitzt.
  • Die Entscheidung, an welchen Tauchplätzen wir zusammen tauchen gehen, treffen wir, sobald wir uns unter Wasser kennengelernt haben.
Tauchequipment

Ein Taucher, der an unsereren geführten Tauchgängen teilnimmt, taucht mit normaler Sporttauchausrüstung, welche ist:

  • Tarierweste/ Jacket
  • Lungenautomat (DIN oder INT Verschluss)
  • Tauchcomputer, oder Uhr, Tiefenmesser und Tabelle
  • Neoprenanzug (Empfehlung: 5mm oder dicker mit Haube)
  • Flossen
  • Maske
  • Unterwasserlampe (wird gestellt)
  • Blei (wird gestellt)
  • Standard 80cft/11,2ltr. aluminum Tank (wird gestellt)
Anforderung der Cavernenguides

Tauchschein Anforderung:

  • Höhlentaucher (Full Cave Diver)
  • mindestens PADI® Divemaster, äquivalent oder höher
  • wurde ausgebildet und trainiert in der lokalen Umgebung
  • Darüberhinaus, sind alle unsere Guides aktive Höhlentaucher und besitzen nicht nur die Zertifikation.
Höhlentauchequipment

Ein Cavernenguide muss mit einer kompletten Höhlentauchausrüstung tauchen, welche ist:

  • 2 tanks (2x 80cft/11,2ltr. standard Aluminum Tanks mit einem DIN Anschluss)
  • Wing/Backplate oder Sidemount System
  • 2 Lungenautomaten mit DIN Anschluss in einer Langschlauchkonfiguration mit mechanischen Finimeter
  • 1 Hauptlampe
  • 2 Reservelampen
  • 2 Masken
  • Hauptleine (falls benötigt)
  • Sicherheitsleine
  • Navigation Kit/ Marker
  • Tauchcomputer
  • BackUp Tauchcomputer
  • Kompass
  • 2 Schneidwerkzeuge
  • Geräteflossen (geschlossenes Blatt)
  • Neoprenanzug
  • Blei (falls benötigt)
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